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An den Toren der Îsle de France gelegen, die eine lange Zeit die Grenze des Königreichs bildete, war das Schloss von Ham Objekt der Begehrlichkeit vieler Angreifer. Die berühmteste Belagerung war die von 1557 durch die Spanier unter der Befehlshoheit von Philipp II, dem Sohn Karls V.

Unter der Herrschaft von Heinrich IV wurde das Schloss wieder  der Krone von Frankreich zugeordnet, und die letzten großen Arbeiten an den Befestigungsanlagen wurden im Auftrag von Vauban durchgeführt.

Danach wurde es Staatsgefängnis,  aber erst in der Zeit der französischen Revolution mit den   ersten berühmten Gefangenen, denen länger  als ein Jahrhundert weitere folgten, ließ der Ruf der Festung von Ham mehr als einen Verurteilten erschaudern.

Liste der Karten vom Hamer Schloss

Afficher à la taille réelle1 - Ansicht des Schlosses von der Esplanade aus. Die ursprüngliche Anlage des Schlosses verliert sich im Dunkel der Zeit; es wurde von Odon IV.  im XIII. Jahrhundert restauriert und von Ludwig von Luxemburg, auch genannt der Konnetable von Saint-Pol, umgestaltet, der 1441 den großen Turm bauen ließ. Am 19. März 1917 sprengten die Deutschen dieses historische Monument ohne irgendeinen militärischen Nutzen
Afficher à la taille réelle2 - Auszug der deutschen Truppen aus dem Schloss von Ham nach der Übergabe am 9. Dezember 1870; dies war die einzige von einem preußischen Offizier während dieses unglückseligen Feldzugs unterzeichnete Kapitulation.
Afficher à la taille réelle3 - Das historische Schloss und der Sommekanal
Afficher à la taille réelle4 - Schloss von Ham - Südseite
Afficher à la taille réelle5 - Schloss von Ham, Südseite, andere Ansicht
Afficher à la taille réelle6 - Der Turm des Konnetablen. Der Turm des Konnetablen hatte einen Durchmesser von 33 m, war 33 m hoch und seine Mauern 11 m dick. Der Konnetable von Saint-Pol ließ dort den Wahlspruch „Momyeux“ eingravieren (=“das, was ich am besten gemacht habe“, Anm.d.Übs.) Die Deutschen sprengten dieses historische Monument am 19. 3. 1917 ohne irgendeinen militärischen Nutzen.
Afficher à la taille réelle7 - Weitere Ansicht von Großen Turm
Afficher à la taille réelle8 - Einer der Wachtürme der Außenanlage und der Große Turm (eine der allerersten Karten)
Afficher à la taille réelle9 - Ansicht des Schlosses am Kanal, ebenfalls eine der ersten Karten
Afficher à la taille réelle10 - Eingang des Schlosses
Afficher à la taille réelle11 - Flucht Napoleons III. (Farbpostkarte). Nach seinem Putschversuch in Boulogne im Jahre 1840 wurde Napoleon III. in der Schlossfestung Ham interniert. Das Gebäude B diente als sein Gefängnis. Von dort unternahm er sechs Jahre später als Maurer verkleidet, eine Pfeife im Mund und ein Brett auf der Schulter seinen mutigen Ausbruch.
Afficher à la taille réelle12 - Schloss von Ham, weitere Ansicht
Afficher à la taille réelle13 - Schloss von Ham, weitere Ansicht
Afficher à la taille réelle14 - Gesamtansicht der Schlossfestung Ham
Afficher à la taille réelle15 - Schloss von Ham und Außenanlage
Afficher à la taille réelle16 - Schlossansicht von der Noyoner Str. aus
Afficher à la taille réelle17 - Gesamtansicht vom Großen Turm aus
Afficher à la taille réelle18 - Innengebäude, 1840 – 1846  besonders für Napoleon III. bestimmt.
Afficher à la taille réelle19 - – Schlosshof  vor der Zerstörung durch die Deutschen. Von Gebäude B aus floh Prinz Louis Napoleon.
Afficher à la taille réelle20 - Kupferstich vom Hamer Schloss
Afficher à la taille réelle21 - Schlosshof, Freiheitsbaum
Afficher à la taille réelle22 - Der Große Turm des Schlosses. Die Mauern dieses sehr alten Turms waren 11 m dick, er war 33 m hoch und hatte einen Durchmesser von 33 m.
Afficher à la taille réelle23 - -  Deutscher Soldat am Eingang des Schlosses zu Ham, Pfeife rauchend
Afficher à la taille réelle24 - Schloss von Ham, Kupferstich
Afficher à la taille réelle25 - Schloss von Ham, Südseite
Afficher à la taille réelle26 - Ansicht des Schlosses vom « petit Bief» aus (Teil des Kanals zw. zwei Schleusen, Anm. d. Übs.)
Afficher à la taille réelle27 - Der Pulverturm oder geschleifte Turm, seit dem 17. Jahrhundert Munitionslager der Artillerie ; er wurde sicherlich nach der Zerstörung eines Teils der Innengebäude im 16. und 17. Jahrhundert umgestaltet.
Afficher à la taille réelle28 - Der Turm des Konnetablen und das Haus, wo die Kapitulation der preußischen Garnison am 9. Dezember 1870 unterzeichnet wurde.

 

 

 

 

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